Was steckt hinter den beliebtesten Haarausfall Mythen

Die Gründe für Haarausfall sind noch nicht abschließend geklärt. Als Haarausfall Ursachen gelten hormonelle Störungen, Stress und Vitaminmangel durch falsche Ernährungsgewohnheiten. Und eben diese Unklarheiten sorgen dafür, dass viele Halbwahrheiten über Haarausfall kursieren.

Haarausfall durch zu häufiges Waschen? Was ist dran?

Wie kommt es eigentlich, dass so viele Menschen zu häufiges Haare waschen für Haarausfall verantwortlich machen? Vermutlich sind die Haare im Abfluß nach dem Duschen verantwortlich dafür, dass dieser Irrglaube entsteht. Aber es gibt keine wissenschaftlichen Nachweise über einen Zusammenhang zwischen Haarausfall und der täglichen Haarwäsche. Doch auch wenn es keinen Grund für diesen Mythos gibt – beim Kauf eines Haarshampoos sollte darauf geachtet werden, dass es keine aggressiven Inhaltsstoffe enthält und dass es zur Struktur der Haare passt, damit diese mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt und nicht angegriffen werden. Einige Mittel gegen Haarausfall kombinieren ein schonendes Haarshampoo mit einer hochwertigen Nahrungsergänzung und bekämpfen Haarausfall gleichzeitig von Innen und Außen. Für weitere Informationen über die Wirkungsweise besuche die Seiten von Procerin Deutschland

Haarverlust durch Färben oder Tönen?

Auch Färben oder Tönen beeinflusst den Ausfall der Haare nicht, denn die Färbemittel dringen nicht in die Wurzel ein. Sowohl beim Tönen, wie auch beim Färben werden die Wurzeln nicht angegriffen. Allerdings sollte man beachten, dass häufiges Färben die Haarstruktur angreift. Aber sobald die Behandlung eingestellt wird wachsen die Haare wieder kräftig nach.

Verlieren Frauen ihre Haare, weil sie zu viel Testosteron haben?

Dagegen ist an dem Mythos, dass an weiblichem Haarausfall männliche Hormone Schuld sind, durchaus etwas dran. Jede Frau produziert das männliche Hormon Testosteron, für den Haarausfall ist jedoch nicht etwa eine Überproduktion des Hormons verantwortlich- die Haarfollikel reagieren nur besonders sensibel auf den Botenstoff. Eine andere Form von Haarausfall bei Frauen ist der Haarausfall nach Geburt oder Schwangerschaft.

Bekomme ich eine Glatze, weil ich Hüte trage?

Hartnäckig und unverwüstbar hält sich die Annahme, dass Männer, die häufig einen Hut tragen, schneller eine Glatze bekommen. Dabei wurde diese These wissenschaftlich untersucht und als nicht zutreffend bewiesen. Scheinbar gilt das exakte Gegenteil: Wenn man(n) eine Kopfbedeckung trägt, dann werden die Haarfollikel warm gehalten und die Kopfhaut vor Schäden geschützt.

Haarausfall ist Saisonbedingt

Die Annahme, dass im Sommer mehr Haare ausgehen als im Winter, ist dagegen zum Teil richtig. Menschen stammen vom Affen ab und einige der Mitmenschen scheinen noch etwas näher an den evolutionären Vorfahren zu sein als andere. Der vermehrte Haarausfall ist eine Art “Fellwechsel”. Als Schutz vor Kälte fallen im Winter weniger Haare aus, im Sommer dagegen stößt der Körper die Haare vermehrt ab. Dies als Haarausfall zu bezeichnen ist allerdings nicht richtig.

Kann man sich eine Glatze anfuttern?

Zu guter Letzt wird oft darauf hingewiesen, dass falsche und unausgewogene Ernährung Haarausfall begünstigen kann. Sie kann absolut – und sie löst zugleich noch viele weitere Krankheiten aus. Gerade ein Mangel an Protein oder Eisen ist häufig der Grund dafür, dass die Haare ausfallen. Ernährungsweisen wie eine Crash Diät sind nicht nur ungesund, sie gehen auch auf die Haare! Wird die Ernährung umgestellt, bleiben die Haare wieder erhalten.

Zu Haarausfall kommt es also durch verschiedenste, häufig unklare Gründe. Warum einzelne Betroffene Haarausfall bekommen ist oft nicht eindeutig zu bestimmen. Sicher ist, dass Haarausfall ein komplexeres Thema ist, als viele eingestehen wollen. Welche Erfahrungen hast Du mit Haarausfall gemacht – teile es in den Kommentaren!

  • http://www.haardome.com Hanspeter

    Sehr guter Bericht.

    Leider kann ich der Aussage das Färben und Tönen keinen Einfluss auf Haarausfall hat nicht zustimmen.

    Bei beiden Vorgängen ist sehr viel Chemie im Spiel. Falls man diesen Prozess während eines bestimmten Zeitraums zu viele Male durchführt oder sich in Inkompetente Hände begibt (insbesondere seine eigenen) können diese Chemakialien starke Schäden an der Kopfhaut anrichten. Dies wiederum muss nicht kann aber durchaus die Haarwurzeln angreifen.

    Selbstverständlich wird dies von der “Haarfärbe” Industrie nicht gesagt, man möchte seine Kunden ja nicht beunruhigen.