Astressin-B – Licht am Horrizont für Haarausfall-Betroffene?

Amerikanische Forscher fanden in einer mißglückten Studie über die Auswirkungen von Stress eine chemische Verbindung, die Haarausfall bei Mäusen ein Ende setzt.

Eigentlich wollten die amerikanischen Forscher in der Studie an der University of Los Angeles die Auswirkungen von Stress auf das Verdauungssystem untersuchen. Zu diesem Zweck wurden Mäuse gezüchtet, die dauerhaft große Mengen CRF, ein Stresshormon, ausschütteten. Ein Nebeneffekt dieser Genveränderung ist, dass die Tiere mit zunehmendem Alter ihre Haare verlieren. Die Forscher können sie so jederzeit anhand der lichten Haare von den anderen Tieren unterscheiden.

Im weiteren Verlauf der Studie wurde den Tieren Astressin-B gespritzt – das ist eine chemische Verbindung, die die Stresshormone blockiert. Anschließend wurden Veränderungen im Magen-Darmtrakt der Mäuse untersucht und protokolliert. Bei einer einmaligen Injektion stellten die Forscher keine Unterschiede bei den Mäusen fest, deshalb setzten sie die “Behandlung” über 5 Tage fort und untersuchten weiter. Durch den Haarausfall – Effekt konnten die Forscher die genetisch veränderten Tiere problemlos unterscheiden – bis zu dem Tag, an dem dies plötzlich nicht mehr möglich war.

Die Injektion von Astressin-B führte bei den Mäusen zu neuem Haarwuchs, die Mäuse waren nicht mehr zu identifizieren und das Experiment wurde abgebrochen.

Eine Versuchsreihe am Menschen steht noch aus

Dieser Zufallsfund führte die Forscher dazu, den weiteren Verlauf der vom Haarausfall geheilten Mäuse zu beobachten. Ergebnis: Der Haarwuchs hielt für weitere 4 Monate an – und das nach einer 5-tägigen Behandlung. Wenn man bedenkt, dass die Lebenserwartung von Mäusen durch einen enorm schnellen Organismus bei 2 Jahren liegt, dann sind 4 Monate eine lange Zeit.

Hoffnung gibt, dass bereits Studien mit Minoxidil bei Mäusen einen ähnlichen Effekt zeigten wie beim Menschen. Unter Umständen ist also Astressin-B der neue Hoffnungsschimmer am Horizont für alle von Haarausfall Betroffenen.

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Sind Tiere der Schlüssel in der Behandlung vom Haarausfall beim Mann?

Wissenschaftler der University of Southern California haben herausgefunden, dass für den Haarausfall beim Mann Hormone verantwortlich sind, die nicht nur in den Haarfollikeln selbst, sondern auch in dem Gewebe rund um die Follikel vorkommen. Die Forscher sehen darin eine Gemeinsamkeit zwischen menschlichem Haarausfall und dem Fellwechsel, der bei Tieren mit Winter- und Sommerfell vorkommen.

Der Leiter der Studie, Cheng-Ming Chuong, erklärt die Ergebnisse der Studie gegenüber dem amerikanischen Nachrichtensender ABC News so: “Stammzellen in den Haarfollikeln sammeln nicht nur Informationen innerhalb der Zelle selbst, sondern auch aus dem umliegenden Gewebe.”

Die Forscher untersuchten die Wachstumsmuster der Haare bei den Tieren und fanden heraus, dass das Haarwachstum durch die Hormone in der Haut UND durch Signale aus dem Inneren des Körpers gesteuert wird.

Tiere HaarausfallRecherchen von ABC News zufolge fanden bereits frühere Studien einen Zusammenhang zwischen androgenem Haarausfall und Stammzellen, aber erst die Studie von Chuongs Team legte den Fokus auf das Gewebe rund um die Haarfollikel.

Eine Studie von Januar 2011 fand heraus, dass Stammzellen akiviert und zur Bildung von neuen Zellen angeregt werden können, um neues Haarwachstum zu erzeugen.

Frühere Studien stützen die Annahme von Chuong, dass eine erfolgreiche Haarausfall Behandlung neben den Haarfollikeln selbst auch das Gewebe rund um die Follikel umfassen muss.

Die einzigen Wirkstoffe gegen androgenen Haarausfall, die zur Zeit auf dem Markt zugelassen sind, sind Minoxidil und Finasterid, die unter den Markennamen Rogaine und Propecia vertrieben werden. Chirurgische Haartransplantationen, bei denen Follikel von einer dicht bewachsenen Stelle an die kahle Stelle verpflanzt werden, sind ein anderes Mittel gegen Haarausfall, dass allerdings aufgrund der hohen Kosten für die meisten Betroffenen nicht in Frage kommt.

Minoxidil gegen Haarausfall – alles, was Du wissen musst (Haarausfall – Guide Teil 4:)

Minoxidil gegen HaarausfallIn dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit Minoxidil gegen Haarausfall. Ich werde die verschiedenen Einnahmeformen vorstellen und mögliche Nebenwirkungen zeigen. Doch zuerst wie versprochen die

Behandlungsmethoden für Alopecia Areata

Man kann Alopecia Areata nicht heilen, aber es gibt einige Methoden, die das Ausmaß der Symptome eingrenzen können und die sehr effektiv sind. Bei den schwereren Stadien Alopecia Totalis oder Alopecia Universalis ist die Behandlung leider noch schwieriger und weniger effektiv.

Haartransplantationen kommen im Falle der Alopecia Areata als Behandlungsmethode leider nicht in Frage, denn es handelt sich um eine “Empfänger Dominante” Form des Haarausfalls. Mit anderen Worten: die Kopfhaut im Bereich der kahlen Stellen hat jegliches Potential für Haarwachstum verloren und kann deshalb auch keine Fremdhaare ernähren.

Patienten, deren Erkrankung auf die Behandlungsmethoden nicht ansprechen, bleibt nur der Griff zur Perücke (viele Krankenversicherungen übernehmen inzwischen die Kosten) oder zu anderen Kopfbedeckungen wie Tüchern oder Mützen. Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung der Alopecia Areata sollte vorerst von Haarteilen und Toupets abgesehen werden. Unter Umständen ist das Haarteil schon nach wenigen Wochen nutzlos, wenn die Krankheit weiter fortschreitet. Ein Hautarzt erkennt, wenn sich die Krankheit stabilisiert hat und wann es Sinn macht, weitere Alternativen in Erwägung zu ziehen.

Alopecia Areata befällt auch Kinder. In diesem Fall sollten die Eltern das Kind bei der Auswahl der richtigen Perücke unterstützen und die Wünsche des Kindes akzeptieren. Gerade in der Kindheit entwickelt sich das Selbstbewusstsein des Kindes aufgrund des Aussehens und der Außenwirkung. Es gibt Selbsthilfegruppen für Betroffene jeden Alters.

Haarausfall durch Chemotherapie

Im Rahmen einer Chemotherapie werden Medikamenten eingesetzt, um sich schnell vermehrende Krebszellen zu vergiften und abzutöten. Krebszellen gehören zu den am schnellsten wachsenden Zellen des Körpers – sowie unter anderem auch die Zellen, die für das Wachstum von Haaren und Nägeln verantwortlich sind. Die Chemotherapie tötet also erfolgreich die Krebszellen, greift aber auch häufig die Wachstumszellen an und verursacht dadurch Haarausfall und Störungen im Wachstumszyklus von Finger- und Fußnägeln. Kein Wachstumsmittel, Shampoo oder anderes Präparat kann den Haarausfall bei einer Chemotherapie stoppen oder aufhalten. Die gute Nachricht ist, dass in den meisten Fällen nach Beendigung der Chemotherapie wieder neue Haare nachwachsen und auch der Nagelzyklus sich wieder normalisiert.

Medikamente und Salben gegen Haarausfall

Pharmazeutischen Behandlungsmethoden gegen Haarausfall nutzen künstlich hergestellte chemische Substanzen, um die Struktur oder die Funktion der Haarfollikel zu beeinflussen und dadurch den Haarausfall zu stoppen neues neues Haarwachstum anzuregen. Einige Medikamente weiten verengte oder verstoppfte Haarfollikel, so dass sie wieder neue Haare bilden können. Die Medikamente gegen Haarausfall werden sowohl zur Behandlung von temporärem, als auch zur Behandlung von chronischem Haarausfall eingesetzt, der schleichend einsetzt und mit der Zeit zu immer schnellerem Verlust der Haare führen.

Diese Medikamente werden auf die Haut aufgetragen, oral eingenommen oder injiziert und es gibt sie verschreibungspflichtig und frei verkäuflich. Die verschreibungspflichtigen Varianten sind normalerweise sehr stark und bringen oft starke Nebenwirkungen mit sich, wenn sie nicht richtig angewendet werden.

Frei verkäufliche Mittel enthalten, wie die verschreibungspflichtigen Präparate, aktive Inhaltsstoffe, die die Struktur und die Funktion des Körpers beeinflussen, um die Krankheit zu heilen. Allerdings sind sie so ausgelegt, dass sie gegen weniger aggressiv wirken, als verschreibungspflichtige Mittel gegen Haarausfall, und damit auch weniger Nebenwirkungen haben. Ihr Einsatzgebiet sind Krankheitsbilder, die nicht zwangsläufig eine Diagnose vom Facharzt brauchen und von den Betroffenen selbst gefahrlos behandelt werden können.

Minoxidil gegen Haarausfall

Minoxidil gehört zu der Gruppe der Haarwachstums – Stimulatoren. Die orale Form von Minoxidil ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das ursprünglich zur Behandlung von Bluthochdruck entwickelt wurde. Man fand heraus, dass Minoxidil gegen Haarausfall, indem es das neue Wachstum von Körperhaaren anregt, sofern es regelmäßig und täglich eingenommen wird.

Nach dieser Erkenntnis begann die Forschung an weiteren Einsatzgebieten für Minoxidil gegen Haarausfall und es wurde die topische Form entwickelt, die als Salbe auf die Haut aufgetragen wird. Diese Salben sind frei verkäuflich und unter den Markennamen HealthGuard (Bausch & Lomb Pharmaceuticals) in 2 prozentiger Konzentration, sowie unter dem Markennamen Rogaine bzw. Regaine (Pharmacia & Upjohn) zu 5 % konzentriert erhältlich. Beide Formeln sind ausreichend getestet und als wirksam zur Stimulierung von Haarwachstum sowohl bei Männern, als auch bei Frauen befunden. Nach Angaben der Hersteller bewirken diese Salben bei Frauen insbesondere eine Anregung der Wachstumszellen im Stirnbereich.

Schwangere und stillende Frauen sollten Minoxidil in jeder Form meiden. Generell sind die hochdosierten Formen von Minoxidil gegen Haarausfall bei Frauen nicht geeignet, weil es bei einer hohen Dosierung zu einem vermehrten Wachstum der Haare im Gesicht und weiteren Problemen kommen kann.

Minoxidil gehört zu der Gruppe der “Dosierungs – abhängigen” Medikamente. Das bedeutet, dass die Behandlung fortlaufend erfolgen muss, um eine erfolgreiche Behandlung zu gewährleisten. Rogaine in normaler Konzentration muss mindestens zweimal täglich auf die trockene kopfhaut aufgetragen werden und dort mindestens vier Stunden einwirken, und die Behandlung muss über einen Zeitraum von mindestens vier Monaten erfolgen. Nach Angaben der Hersteller gibt es aber Formeln, die viel schneller (innerhalb von 45 Tagen) wirken.

Der Einsatz von oralem Minoxidil gegen Haarausfall kann einen starken Abfall des Blutdrucks, eine gesteigerte Herzfrequenz und eine Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen mit sich bringen. Die selben Nebenwirkungen treten manchmal bei den Salben auf, wenn es zu einer erhöhten Aufnahme des Wirkstoffs durch eine entzündete oder veränderte Kopfhaut kommt. Das bedeutet, dass Menschen mit Herzfehlern oder Herzkrankheiten auf die Einnahme von Minoxidil gegen Haarausfall verzichten sollten und Menschen mit einem erhöhten Blutdruck Rücksprache mit ihrem Arzt halten müssen, ob der Einsatz sicher ist. Topisches Minoxidil sollte niemals mit anderen Salben und Cremes kombiniert werden. Mögliche Nebenwirkungen der Salben sind Hautreizungen, Jucken, Schwellungen, Überempfindlichkeit und die Bildung von Quaddeln.

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Ein Vergleich von Minoxidil – haltigen Medikamenten(Provillus) und natürlichen Alternativen

Bisher erschienene Folgen der Serie “Haarausfall – Guide”

Der Haarausfall – Guide – Teil 1: Einleitung
Haarausfall wird nicht durch Vitamin – Mangel oder das Tragen von Hüten verursacht (Haarausfall – Guide Teil 2)
Alopecia Areata – der kreisrunde Haarausfall (Haarausfall – Guide Teil 3)

Damit geht der vierte Teil der Serie “Der Haarausfall – Guide” zu Ende. Nachdem ich hier das Medikament Minoxidil gegen Haarausfall vorgestellt habe, geht es beim nächsten Mal um andere Mittel gegen Haarausfall.

Alopecia Areata – was ist eigentlich kreisrunder Haarausfall?

Alopecia Areata, oder auch kreisrunder Haarausfall, ist eine Krankheit, die unter Männern weit verbreitet ist. Wenn er zum ersten Mal bemerkt wird, ist das für viele Männer frustrierend, denn Haare gelten bis heute als Zeichen von Jugend und Schönheit. Doch auch Frauen leiden darunter. Es gibt einige Wege, mit denen kreisrunder Haarausfall aufgehalten und die Alopecia Areata gestoppt werden kann. Wie so oft gilt auch hier: Wissen ist Macht. Deshalb möchte ich in diesem Artikel erklären, was Alopecia Areata ist um den Betroffenen eine weitere Recherche zu vereinfachen und die Entscheidung, welche Mittel gegen Haarausfall er einsetzt, zu vereinfachen.

Bevor ich in die Details gehe und genau beschreibe, was kreisrunder Haarausfall ist, möchte ich etwas Generelles loswerden. Alopecia Areata ist eine Krankheit. Wenn sie eintritt, dann verliert man büschelweise Haare. Bitte gerate nicht in Panik, wenn Du die ersten Strähnen in der Bürste findest. Jeder Mensch verliert am Tag mindestens 100 Haare, dass gehört zum normalen Wachstumszyklus des Haares dazu. Sorgen solltest Du Dir machen, wenn Du größere Mengen auf einmal verlierst oder wenn Du kahle Stellen auf der Kopfhaut bemerkst. Dem solltest Du auf den Grund gehen.

Was ist Alopecia Areata?

Alopecia Areata ist eine Erkrankung, bei der die Haare so ausfallen, dass an verschiedenen Stellen der Kopfhaut kahle Stellen in einem klar abgegrenzten Gebiet auftreten. Diese Stellen sind häufig rund, deshalb spricht man eben auch kreisrunder Haarausfall.

Alopecia Areata ist eine Autoimmunkrankheit. Die Zellen des Immunsystems richten sich gegen den eigenen Körper und attackieren die Haarfolikel, die dadurch absterben und die Fähigkeit verlieren, neue Haarzellen zu bilden. Kreisrunder Haarausfall geht nach einer Zeit von selbst wieder weg, allerdings kann dieser Zeitraum Monate oder in extremen Fällen Jahre dauern. Normale Mittel gegen Haarausfall sind gegen Alopecia Areate leider machtlos.

Wenn Du glaubst, dass Du Alopecia Areata hast, dann besuche sofort einen Arzt und schiebe es nicht vor Dir her.

Zwei von vielen Gründen, warum Du professionelle Hilfe brauchst:

Alopecia Areata ist eine Autoimmunkrankheit, die, wenn sie nicht behandelt wird, weitere Autoimmunprobleme nach sich ziehen kann, die häufig noch schlimmere Auswirkungen haben als “nur” Haarausfall.

Es gibt andere Formen von Haarausfall, die ähnliche Symptome wie die Alopecia Areata haben, aber auf Nährstoffmängel zurück zu führen sind. Diese sind mit einer einfachen Ernährungsumstellung oder mit den richtigen Präparaten einfach zu stoppen, vorausgesetzt, sie werden frühzeitig erkannt und behandelt.

Kreisrunder Haarausfall, Alopecia Areata, befällt Männer und Frauen gleichermaßen. Wenn er frühzeitig erkannt wird, dann kann genau diese Form von Haarausfall mit stärkeren Behandlungsmethoden gestoppt, oder aber eine andere Form durch den Einsatz der richtigen Präparate eingedämmt werden. Warte nicht zu lange, sonst wird es immer schwieriger einzugreifen.

Warum Haarausfall in unterschiedlichen Formen auftritt

Sie haben sich vielleicht schon einmal gefragt, warum Haarausfall bei einigen Menschen nur stellenweise, bei Anderen als kreisrunder Haarausfall und wieder bei Anderen in Form einer kompletten Glatze auftritt. Das liegt einfach daran, dass die Ursachen, die den Haarausfall auslösen, unterschiedlich sind und das jede Ursache ein eigenes Muster hat, in dem die Haare ausfallen. Der Oberbegriff der Krankheitsform Haarausfall ist Alopecia, die wichtigsten Unterformen sind Alopecia Totalis, Alopecia Universalis und die androgene Alopecia.

Die Alopecia Totalis ist eine autoimmun Krankheit, die einen fortschreitenden Haarausfall bis hin zu einer kompletten Glatze auslöst. Die Krankheit triggert das eigene Immunsystem die Haarfolikel anzugreifen, sodass diese zerstört werden und ihre Fähigkeit verlieren neue Haare zu bilden. Als möglicher Auslöser der Alopecia Totalis gilt Stress, allerdings gibt es auch viele Betroffene die ein stressfreies Leben führen und denen die Haare trotzdem ausfallen. Alopecia Totalis kann Menschen jeden Alters betreffen, am häufigsten tritt er jedoch bei Kindern und jungen Erwachsenen unter 40 Jahren auf.

Warum Haarausfall in der zweiten Form, der Alopecia Universalis oder auch Alopecia Areata auftritt, ist inzwischen schon besser erforscht. Verantwortlich ist ein Gendefekt, der vererbt wird und einen raschen Haarausfall am ganzen Körper, inklusive Augenbrauen, Wimpern und Körperhaaren, erzeugt. Diese Form von Haarausfall ist die schwerste Form und mit den Standard – Behandlungsmethoden nicht heilbar. Alopecia Universalis kann zu weiteren Problemen wie Keimen und Staub in der Nase und in den Ohren führen, weil auch die Haare in diesen Regionen ausfallen.

Die dritte Form, die androgene Alopecia, ist die häufigste Form der unterschiedlichen Gründe, warum Haarausfall auftreten kann. 95% aller männlichen Betroffenen leiden unter dieser Form, und die meisten meinen sie, wenn sie von Haarausfall im Allgemeinen sprechen. Die Ursachen der androgenen Alopecia liegen bei den Hormonen und den Genen in gleichen Teilen. Sie ist entweder von den Eltern geerbt worden, oder eine Folge von hormonellen Veränderungen durch voranschreitendes Alter. Bei Frauen sind neben den genetischen Faktoren häufig Zysten in den Eierstöcken, die Anti – Babypille, eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre der Grund für eine androgene Alopecia.

Das sind die drei häufigsten Gründe, warum Haarausfall auftreten kann. Jede Form ist ähnlich frustrierend und jeder Betroffene verbindet mit den ersten Haarbüscheln in der Bürste traumatische Erlebnisse. Es geht so weit, dass Frauen in Umfragen angaben, dass sie lieber eine Brust als ihre Haare verlieren würden, weil sie die fehlende Brust unter ihrer Kleidung verstecken könnten, was bei den Haaren unmöglich ist. Aber egal welche Form von Haarausfall Sie haben, verlieren Sie nicht die Hoffnung. Es gibt viele Wege Haarausfall zu bekämpfen oder zu heilen. Mit etwas Geduld und ausdauernder Suche finden auch Sie das richtige Mittel gegen Haarausfall.

Weitere Informationen:

Allgemeine Informationen: http://gesundheit-bloggr.blogspot.com/2010/09/krankhafter-haarausfall.html
Ein Erfahrungsbericht: http://www.wirsindmaenner.de/index.php/kreisrunder-haarausfall.html

Haarausfall und Schwangerschaft – wie hängen sie zusammen?

Haarausfall ist ein Problem vieler Frauen nach einer Schwangerschaft. Einige Frauen verlieren Haare, wenn sie die Anti-Babypille absetzen. Wie hängen die Haare mit der Schwangerschaft zusammen, wo ist die Verbindung? Und warum verlieren die Frauen ihre Haare ausgerechnet nach der Schwangerschaft?

Die Verbindung

Der Link zwischen Haaren und Schwangerschaft sind Hormone die verhindern, dass der Körper während der Schwangerschaft Haare abstößt. Nach der Geburt gehen diese Hormone zurück. Dadurch wird weiteres Haarwachstum gestoppt, die Haare gehen in eine “Erholungsphase”. 2 – 3 Monate nach Ende der Schwangerschaft fallen die Haare dann aus. Dies ist die Zeit, zu der der Haarausfall von vielen Frauen bemerkt wird.

Sobald die Hormone wieder normale Level erreicht haben, startet das Haarwachstum neu.

Zu einem Problem kommt es, wenn die ausgefallenen Haare nicht durch neue, nachwachsende Haare ersetzt werden. Dies geschieht durch ein Ungleichgewicht zwischen den Androgenen und den Östrogenen. Solche hormonellen Dysbalancen sind nicht nur der ein Auslöser für ausbleibende Haar-Regeneration, sondern auch ein häufiger Grund für anhaltenden Haarausfall.

Die selben Dysbalancen sind auch für den Haarausfall bei Frauen in den Wechseljahren verantwortlich und auch die oben bereits erwähnte Einnahme der Anti-Babypille kann die Hormonlevel so beeinflußen, dass die Haare ausfallen.

Behandlung von Haarausfall in Folge einer Schwangerschaft

Die Behandlung von durch eine Schwangerschaft ausgelöstem Haarausfall ist in der Regel einfacher, als bei krankheitsbedingtem Haarausfall. Eine kurze Hormonersatztherapie reicht normalerweise aus, und sobald die Hormone wieder in ihr Gleichgewicht gebracht wurden, stoppt der Haarausfall und der normale Wachstumszyklus beginnt wieder. Zusätzlich zu der Hormontherapie kann eine ergänzende Einnahme von Eisen, Proteinpräparaten und Vitamin C die Regeneration beschleunigen.

Haarausfall als Folge einer Schwangerschaft ist keine Krankheit, bei der eine totale Kahlheit droht. Eine kurzfristige Behandlung mit Medikamenten kann notwendig sein, aber vor Allem solltest Du Geduld haben, denn die Haare brauchen Zeit, um in den alten Wachstumszyklus zurück zu gelangen. Verbesserungen sind nicht sofort zu sehen. Es gilt dasselbe, wie bei allen Haarbehandlungen: Sei geduldig und gib den Methoden Zeit zu wirken.

Wie Du das Nachwachsen von gesunden Haaren unterstützen kannst

Du musst verstehen, dass der Haarzyklus aus einem ständigen Wechsel von jahrelangem Wachstum und einigen Monaten Stillstand besteht. Wenn nach einer Schwangerschaft plötzlich büschelweise Haare in Deiner Bürste hängen bleiben, gerate nicht in Panik. Denke einfach an den Zyklus, die Haare werden wiederkommen. Wenn Du allerdings jeden Tag ganze Haarbüschel verlierst, dann solltest Du schleunigst mit dem Haarspezialisten Deines Vertrauens sprechen!

Die besten Methoden, um das nachwachsen von gesunden Haaren zu unterstützen, sind eine gesunde Ernährung, ein hydrierter Körper (trink jede Menge Wasser!) und regelmäßige Massagen der Kopfhaut. Vermeide Shampoos, die viele Chemikalien enthalten und verzichte für einige Wochen darauf, Deine Haare zu einem Pferdeschwanz zusamen zu binden. Die Haarfollikel können gesünder und voller nachwachsen, wenn sie nicht ständig unter Spannung stehen.

Schwangerschaft und Haarausfall hängen also dadurch eng zusammen, dass die durch die Schwangerschaft ausgeschütteten Hormone zuerst Haarausfall vermeiden, später aber ein Ungleichgewicht zwischen den Hormonen erzeugen, dass Haarausfall auslöst. Einige Frauen geraten auch ohne Schwangerschaft in diese hormonellen Dysbalancen. Ihnen sei ein Besuch beim Arzt angeraten, der ihnen dabei helfen kann, die Hormone wieder zu regulieren.
Solange Du aber Deine Haare gut pflegst und Du auf Faktoren wie die Ernährung achtest können Dir keine hormonellen Schwankungen dauerhaft die Haare rauben!