Diabetes und Haarausfall – wie hängen sie zusammen

Diabetes und HaarausfallEin Zusammenhang zwischen Diabetes und Haarausfall ist auf den ersten Blick nicht offensichtlich. Macht man sich jedoch bewusst, wie viele unterschiedliche Probleme Diabetes im menschlichen Körper verursachen kann, dann überrascht es nicht mehr ganz so sehr. Tatsächlich ist Haarausfall sogar eines der ersten Symptome, das viele Menschen bemerken, bevor sie überhaupt wissen, dass sie Diabetes haben. Dass Menschen eine kleine Menge Haare am Tag verlieren, ist normal – aber eben nur eine kleine Menge. Größere Mengen deuten auf hormonelle Dysbalancen hin, und wenn Du dann noch Symptome wie

  1. ständiger Durst und ein dauerhaft trockener Mund
  2. Müdigkeit
  3. häufiges Wasserlassen
  4. Gewichtsverlust (bei Diabetes Typ 1)
  5. plötzliche Sehstörungen

bemerkst, dann solltest Du einen Arzt aufsuchen und einen Blutzuckertest machen lassen. So ein Test ist eine Sache von Minuten und sollte der Arzt tatsächlich einen Diabetes feststellen, dann kann er frühzeitig mit der Behandlung beginnen und häufig Schlimmeres verhindern,

Aber wie hängen Diabetes und Haarausfall jetzt direkt zusammen?

Also, Diabetes beeinflusst auf direkte Weise die Hormonlevel, die Krankheit ist schließlich technisch gesehen eine Hormonstörung. Sowohl Diabetes Typ 1, wie auch Typ 2 lösen eine Reihe unterschiedlicher Hauterkrankungen aus – und hier kommt der Haarausfall ins Spiel. Für ein normales und gesundes Haarwachstum braucht es eine gute Durchblutung der Kopfhaut. Da viele Diabeteskranke unter Durchblutungsstörungen, wie zum Beispiel Neuropathie, leiden, kann es zu Problemen mit dem Haarwachstum kommen.

Ein zweiter Weg, wie Diabetes und Haarausfall zusammenhängen, ist, dass eine Diabeteserkrankung einen großen Stress bei den Betroffenen auslöst. Ständig müssen Medikamente eingenommen oder sogar Insulinspritzen gesetzt werden, es muss penibel auf die Ernährung geachtet und der Blutzuckerspiegel gemessen werden und jeden Tag genug Bewegung zu bekommen ist manchmal auch nicht ganz einfach. Stress ist bekannt dafür, Haarausfall zu verursachen.

Wenn der Blutzuckerspiegel nicht unter Kontrolle ist, dann kann es zu einer Blockade der normalen Ernährungswege für die Haarfollikel kommen. Solange der Blut – Glukosespiegel hoch ist, ist die Ernährung nicht gewährleistet und es kommt zu Haarausfall.

Was kannst Du also mit dem Wissen über den Zusammenhang von Diabetes und Haarausfall anstellen? Am wichtigsten ist die Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Diese Krankheit muss unbedingt von Anfang an mit den richtigen Medikamenten behandelt werden, damit Langzeitwirkungen wie im Falle von Diabetes und Haarausfall gar nicht erst auftreten.

Vermeide Stress, wo es nur geht. Plane die notwendigen Schritte zur Behandlung Deiner Diabetes im Voraus, damit Du nicht ins Schleudern gerätst, wenn der nächste Zeitpunkt gekommen ist. So hast Du alles im Griff und vermeidest Stress. Zusätzlich helfen noch Meditation und Entspannungsübungen dabei, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Benutze ein Produkt gegen Haarausfall, wie zum Beispiel Procerin, um eventuelle andere Auslöser des Haarausfalls zu bekämpfen.

Deine Ernährung musst Du wegen dem Diabetes ja sowieso kontrollieren. Wenn Du Lebensmittel in Deinen Ernährungsplan integrierst, die ein gesundes Haarwachstum begünstigen, dann umso besser. Haare benötigen viele Vitamine, um gesund zu wachsen. Ein solches Vitamin ist Vitamin E, das in größeren Mengen in Fisch und Nüssen vorkommt. Iss einfach mehr davon und die Haare werden wachsen.

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Mit diesen Informationen sollte der Zusammenhang klar sein. Behandele den Diabetes und Haarausfall wird von selbst der Vergangenheit angehören.